Peer-Mediation an der Theresienschule

Mediation ist eine Gesprächstechnik, durch die Konfliktparteien ihren Streit bearbeiten und für sich konstruktiv lösen können. Seit mehreren Jahren werden an unserer Schule Schülerinnen und Schüler zu Mediatoren ausgebildet, um ein solches Klärungsgespräch kompetent moderieren zu lernen.

Zur Zeit treffen sich ca. 20 Jugendliche von der 7. bis zur 11. Klassenstufe einmal pro Woche in der ,Mediations-AG’, um dort unterschiedliche Konfliktarten zu analysieren, Deeskalationsstrategien auszuprobieren und verschiedene Kommunikationstechniken wie das ,Spiegeln’ von Gefühlen, ,zirkuläres Fragen’ oder ,nichtverletzende Ärgermitteilungen’ einzuüben. Als Peer-Mediatoren bearbeiten Sie dann selbständig und eigenverantwortlich Konflikte zwischen einzelnen Schülern oder Schülergrüppchen unserer Schule. Die Mediations-AG bietet dabei den Raum für eine gründliche Vorbereitung im Rollenspiel und für die abschließende Supervision der erzielten Ergebnisse.

Ein weiteres Einsatzfeld, für das die Gruppe zur Zeit ein Konzept entwickelt und erprobt, ist die Arbeit mit ganzen Klassen, in denen unterschwellige atmosphärische Störungen das schulische Miteinander beeinträchtigen: Hier soll von den Mediatoren ein Klärungsprozess moderiert werden, damit die Schüler der betroffenen Klasse für sich einen Weg finden, wieder möglichst respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen und gut miteinander arbeiten zu können.

Die Mediation an der KTS bietet Schülerinnen und Schülern also neben der KSJ und den Maltesern einen weiteren wichtigen pädagogischen Raum, in dem Jugendliche eigenverantwortlich mit Jugendlichen arbeiten lernen und durch dieses Engagement zu einer guten Schulgemeinschaft beitragen.